Kultur & Gespenster: MEDIENZEIT – COMPUTERSPIELE
Lara Huber: N – Normal
Andi Schoon: Die schwache Stimme

Neue Rezensionen und Texte

  

 

Arbeiten von Tommy Høvik zielen auf eine spirituelle Dimension und haben auf mehr oder weniger verborgene Weise oft auch den Charakter von Selbstporträts. Denn sie beziehen sich auf teils sehr persönliche Erfahrungen und Lebensphasen des Künstlers, die er darin zum Ausgangspunkt ästhetischer Transformationen werden lässt. 

 

 

Krähwinkel ist ein imaginärer Ort im Vormärz, irgendwo zwischen 1800 und 1848, der für Dummheit und Spießertum steht. Krähwinkler sind engstirnig, unoriginell und uneigentlich, aber modebewusst und dünkelhaft. Arbeiter kommen in Krähwinkel – also den Grafiken dieser Ausstellung – so gut wie nicht vor. Hier belächelt das neue kleinstädtische Bürgertum sich selbst.

 

Man hat es in dieser Ausstellung mit folgenden Komponenten zu tun: Pathos, Erkenntnisverlangen, Aufrührerisches ... Didaxe, Analyse.

Dazu Vasen, Erde, Fahnen, Nebel, Romantik. Aus den aufgeschütteten Haufen Muttererde dunstet uns ein schweres Pathos an. Und es gibt eine Art Frontalunterrichtssituation, oder ist es gar das Setting für einen Gottesdienst?